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Integriertes naturwissenschaftliches Curriculum - wo liegen die Probleme im Schulalltag? Modellversuche gab es zur Genüge, etwa vom IPN in Kiel oder auch im englischsprachigen Ausland, mit der Ausrichtung auf den Bereich des "Anfangsunterrichts", also auf die Klassen 5 bis 10.Beispiel: PING-Projekt Naturwissenschaften (Deutschland) - Suchmaschine befragen - bringt umfangreiche Darstellungen.
Einige Probleme stichpunktartig:
Daraus ergibt sich:
- Fachausbildung der Lehrkräfte ist in der Regel auf ein naturwissenschaftliches Fach (Physik) oder manchmal auf zwei naturwissenschaftliche Fächer (Chemie und Biologie) ausgerichtet
- besondere Sicherheitsprobleme bestehen im Fach Chemie (geforderter "Fachkundenachweis" im Umgang mit Gefahrstoffen)
- die mehr an (Natur und )Technik ausgerichtete Vorgehensweise der Physik liegt den mehr an Natur und Leben interessierten Lehrkräften der Chemie und Biologie weniger und umgekehrt
- Chemielehrkräfte sehen sich eher in der Rolle von "Laboranten", Physiklehrkräfte eher in der Rolle von Technikern, Biologielehrkräfte eher in Rollen des medizinisch-psychologiesch-pflegerischen Umkreises
- trotz der vergleichbaren Arbeitsweise überwiegen unterschiedliche Strukturen
- Chemie ist eher mehr lehrgangsorientiert,
- Physik und Biologie sind dagegen weniger lehrgangsorientiert; sie bevorzugen Einzelprojekte
- das Arbeiten in Chemie ist in der Regel stärker voraussetzungsgebunden, während die physikalischen Teilgebiete weitgehend ohne besondere Voraussetzungen erarbeitet werden können, weil man sich in diese Schritt für Schritt einarbeitet; in der Biologie ist es ähnlich
- integriert können Naturwissenschaften eigentlich nur projektorientiert unterrichtet werden; "Lehrgänge" entsprechen nicht der ganzheitlichen Sicht der Natur